17. Treffen PSU
Zwei mal jährlich treffen sich die regionalen PSU Teams der
benachbarten Landkreise (MK, HSK, SI, OE, GL, GM) zu einem Arbeits-
und Austauschgespräch. Seit der offiziellen Gründung vor 1 Jahr
gehören auch wir als 'PSU Team Oberberg' dazu und waren erstmalig
Gastgeber für das 17. Treffen dieses Verbundes am 08.10.2011 im
Notfallzentrum Kotthausen. Als Einzelteilnehmer sind schon länger
dabei Wolfgang Rick (seit 2003) und Michael Marx (seit 2007).
Komplett neu hinzu gekommen ist das Team des Rheinisch-Bergischen
Kreises.
Traditionell beginnen diese Workshops mit einem gemeinsamen
Frühstück und enden mit dem Mittagessen ziemlich
pünktlich um 12.30 Uhr. Damit diese Pünktlichkeit gut
eingehalten wird, dafür sorgt der Moderator und einer
derInitiatoren dieser Veranstaltungen, der Koordinator
Notfallseelsorge im Erzbistum Essen, unser Freund Diakon
Ulrich Slatosch.
Nach der Begrüßung aller Teilnehmer durch Uli, unseren
Koordinator Michael Marx, den neuen Amtsleiter von Amt 38, Dr.
Ralf Mühlenhaus, sowie unseren KBM a.D.Uwe Lomberg,
Abteilungsleiter 38.2, u.a. zuständig für den Bereich der
Einsatzplanung, der gemeinsam mit einigen anderen Kameraden die
Gründung des PSU Teams Oberberg vor einem Jahr vorangebracht hat,
stand dem regen fachlichen Austausch nichts mehr im Wege.
Begeisternd ist, dass trotz der unterschiedlichen Herkunft der
Teammitglieder (BF, FF, DRK, JUH usw.) sich ein überaus
kameradschaftliches Miteinander entwickelt hat und jedem die
Möglichkeit offen steht, vom Anderen zu lernen.
Uli Slatosch stellte im Verlauf des Meetings das neue
Positionspapier des Arbeitskreises PSU in Nordrhein-Westfalen vor,
in dem noch einmal die originären Arbeitsfelder von PSU und
Notfallseelsorge(PSNV) neu definiert, aber auch mögliche
Schnittmengen dargestellt wurden.
Als Schwerpunktthema für den Morgen war unser Einsatz vom
06.05.2011 in Gummersbach-Dieringhausen bestimmt worden, als es
morgens um 07.40 Uhr, in Höhe der Firma Eschmann-Stahl, zu
einem folgen-schweren Verkehrsunfall zwischen einem LKW und
einem mit mehr als 30 Kindern besetzten Schulbus kam. Die
operativ-taktische Seite dieses Einsatzes wurde von Michael
Marxsehr präzise und informativ erläutert, die psychosoziale und
seelsorgerische Betreuung der betroffenen Kinder, Eltern, Lehrer,
Mitarbeiter von Eschmann-Stahl, Rettungsdienst und Feuerwehr
wurden, vom damals zuständigen Koordinator Andreas Groß, sehr
eindrücklich und ambitioniert vermittelt.
Das schon angesprochene gemeinsame Frühstück und das
reichhaltige und sehr schmackhafte Mittagessen, wurden uns von der
Küche des DRK OV Radevormwald vorbereitet und serviert. Ein
besonderer Dank an die Kameradin und den Kameraden aus Rade.
Mit dem Gong zum Mittagessen, bedankte sich Uli noch einmal für
die rege und sachliche Teilnahme an diesem Morgen und wünschte
allen eine gute Heimfahrt. Die nächste Zusammenkunft ist geplant
am 11. Februar 2012 in Plettenberg.
Danke an Sabine Jansen für die Fotos.
Oberberg, Oktober 2011, Horst Rau